Art der Beschulung / Personelle und materielle Voraussetzung
An der 96.Grundschule in Dresden werden Schüler der Klassenstufen 1-4 in kleinen z.T. jahrgangs-übergreifenden, nicht homogenen Gruppen durch Lehrer und pädagogische Unterrichtshilfen der Schule für Körperbehinderte unterrichtet.
Den Klassen stehen hier zwei Klassenräume sowie ein separater Frühstücksbereich zur Verfügung. Auffahrt für Rollstuhlfahrer und eine körperbehindertengerecht eingerichtete Toilette sind vorhanden.
Alle übrigen Räume einschließlich der Turnhalle sowie das gesamte Schulgelände mit Sportplatz, Pausenhof und Schulgarten werden mit genutzt.
Welche Kinder werden aufgenommen?
Kinder im Lebensalter von 6- 12 Jahren (Primarbereich), die in ihrer psychologischen und/oder physischen Entwicklung beeinträchtigt sind und deren bisherigen intellektuelle Entwicklung vermuten lässt, dass sie nach einer speziell auf ihre Störung/Krankheit/Behinderung ausgerichteten Förderung in den Regelschulen integriert werden können, wie z.B. Kinder mit:
- massiven Auffälligkeiten im Wahrnehmungs und Konzentrationsbereich sowie in ihrer Belastbarkeit
- psychischen Auffälligkeiten mit Sozialisationsproblemen
- Autismussyndrom
- Anfallsleiden
- schweren Krankheiten oder auch
- Sehbehinderung, wenn Internatsunfähigkeit vorliegt
- Leichten Körperbehinderungen, wenn Belastbarkeit und kognitive Fähigkeiten eine schnellstmögliche Integration erwarten lassen
Was bedeutet KOOPERATION?
Zwischen der 96. Grundschule und den Schülern und Lehrern der Förderschulklassen bestehen enge kooperative Beziehungen, die es behinderten und nichtbehinderten Schülern ermöglichen, einander näher zu kommen, gemeinsam zu lernen und ihre Freizeit zu gestalten.
Die beeinträchtigten Schüler haben maximale Entwicklungschancen durch die Einbindung der Kooperationsklassen in das gesamte Schulleben der Grundschule, besonders durch die Möglichkeit der stundenweisen oder später gar völligen Integration.
Es kooperieren aber auch alle, die für die Entwicklung der Kinder Verantwortung tragen: Eltern, Lehrer, Erzieher, Beratungsstellen, Therapeuten, Ärzte, Psychologen, Neuropsychiater, Orthopädietechniker u.v.m., um die Kinder ganzheitlich zu fördern und Nachteile auszugleichen.
